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Ballaststoffe aus Pilzen – Ein oft unterschätzter Bestandteil
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Wenn von Ballaststoffen die Rede ist, denken viele zuerst an Getreide, Samen oder Gemüse. Dabei stellen auch Pilze – insbesondere Vitalpilze – eine interessante und häufig übersehene Quelle natürlicher Ballaststoffe dar. Im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel gewinnen pilzbasierte Rohstoffe deshalb zunehmend an Bedeutung, vor allem aufgrund ihrer besonderen Zusammensetzung.
Strukturstoffe aus dem Pilzfruchtkörper
Pilze besitzen eine einzigartige Zellstruktur, die sich deutlich von Pflanzen unterscheidet. Während pflanzliche Zellwände hauptsächlich aus Zellulose bestehen, enthalten Pilze vor allem Chitin, Beta-Glucane und weitere komplexe Polysaccharide. Diese Bestandteile zählen ernährungsphysiologisch zu den Ballaststoffen.
Gerade der Fruchtkörper, der für hochwertige Pilzpulver und -extrakte verwendet wird, liefert relevante Mengen dieser Strukturstoffe. Sie entstehen natürlich während des Wachstumsprozesses des Pilzes und bleiben – je nach Verarbeitungsform – im Endprodukt erhalten.
Ballaststoffe in Pulver- und Extraktformen
In Nahrungsergänzungsmitteln auf Pilzbasis kommen unterschiedliche Rohstoffformen zum Einsatz:
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Pilzpulver: Enthält das vollständige Spektrum der natürlichen Pilzbestandteile, einschließlich aller Ballaststoffe aus der Zellstruktur.
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Pilzextrakte: Werden durch spezielle Extraktionsverfahren hergestellt, bei denen bestimmte Inhaltsstoffgruppen konzentriert werden. Der Ballaststoffanteil kann hier – je nach Verfahren – variieren.
Beide Formen haben ihren festen Platz im NEM-Bereich und unterscheiden sich vor allem in Konzentration, Verarbeitung und Zusammensetzung, nicht jedoch in ihrem Ursprung als natürlicher Pilzrohstoff.
Vielfalt natürlicher Polysaccharide
Zu den wichtigsten ballaststoffähnlichen Bestandteilen in Pilzen zählen:
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Beta-Glucane – komplexe Mehrfachzucker aus der Zellwand
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Heteropolysaccharide – strukturell vielfältige Kohlenhydrate
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Chitin – Gerüstsubstanz der Pilzzellwand
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Mannane & Galactane – weitere natürliche Polysaccharidverbindungen
Diese Stoffe sind charakteristisch für Pilze und unterscheiden sich in ihrer Struktur von klassischen pflanzlichen Ballaststoffen.
Bedeutung im Rohstoffvergleich
Im Vergleich zu vielen pflanzlichen NEM-Rohstoffen weisen Vitalpilze eine besonders komplexe Polysaccharid-Matrix auf. Das Zusammenspiel verschiedener Ballaststofftypen innerhalb eines einzigen Naturrohstoffs macht Pilze zu einer interessanten Zutat in modernen Nahrungsergänzungsmitteln.
Vor allem bei Produkten, die aus dem ganzen Fruchtkörper hergestellt werden, bleibt diese natürliche Bandbreite weitgehend erhalten.
Verarbeitung & Qualität
Der Ballaststoffgehalt in Pilzprodukten hängt stark von Faktoren ab wie:
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Verwendeter Pilzart
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Fruchtkörper vs. Myzel
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Anbauweise (z. B. Holzsubstrat)
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Mahlgrad bei Pulver
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Extraktionsverfahren
Hochwertige Rohstoffe werden schonend verarbeitet, um die natürliche Matrix des Pilzes möglichst vollständig zu bewahren.
Fazit:
Ballaststoffe aus Pilzen stellen einen spannenden, oft wenig beachteten Bestandteil pilzbasierter Nahrungsergänzungsmittel dar. Durch ihre besondere Zellstruktur liefern Vitalpilze eine eigenständige Form komplexer Polysaccharide, die sie deutlich von klassischen pflanzlichen Ballaststoffquellen unterscheidet und sie zu einem vielseitigen Naturrohstoff im NEM-Bereich macht.